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"Der Mensch, welcher den richtigen von der Vernunft gebildeten Weg fortgeht, ohne sich durch Lob oder Tadel anderer stören zu lassen, ist der wahre Philosoph. Man könnte seinen Gang Gleichmut der Weisheit nennen."

(Amphorismen aus den Erfahrungen eines SiebenundSiebzigjährigen von Hans von Thümmel, geh. Rat und Minister, Zweite vermehrte Auflage. Mit dem Portrait des Herrn Verfassers. Altenburg 1821)

Nach seinem Abschied aus den herzoglichen Diensten 1817 lebte Hans Wilhelm von Thümmel häufiger als bisher in Nöbdenitz. In Nöbdenitz kann man Thümmels Grabstätte besichtigen - die sogenannte tausendjährige Eiche, welche der Minister der Pfarrgemeinde abgekauft und in deren Wurzeln er sich begraben lassen hat.

Die Grabstätte wurde 1959 untersucht und der Befund bestätigt.

(Quelle: Klaus Hofmann, 6. Ausgabe 2014 des Kommunalen Mitteilungsblattes der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental vom 05.06.2014)

Thümmel Amphorismen
Foto: Museum Burg Posterstein