Blue Flower



Dem Bürgermeister der Gemeinde Nöbdenitz, welche Eigentümer des Baumes ist, wurde Ende April 2014 ein vom Landratsamt Altenburger Land in Auftrag gegebenes Gutachten vorgelegt. Dieses enthielt zwar drei Varianten, favorisierte letztlich jedoch die Fällung des Bäumes.

Am Abend des 15. Mai 2014 drang diese Information an die Öffentlichkeit, noch bevor die Gemeinderäte davon erfuhren. Diese Nachricht verbreitete sich schlagartig im gesamten Ort und rief sofort einen breiten Wiederstand in der Bevölkerung hervor. Nahezu zeitgleich folgten regional und auch überregional unzählige Pressemeldungen in Printmedien, Radio und Fernsehen. Dies hatte deutschlandweit unzählige E-Mails zur Folge, in denen neben finanzieller Unterstützung auch Rat und Tat von Fachkräften angeboten wurde. In nahezu allen E-Mails wurde die Erhaltung des Naturdenkmals gefordert. Bereits zur folgenden Gemeinderatssitzung am 20. Mai 2014 - also nur 5 Tage nach dem Bekanntwerden des Gutachtens - nahmen unzählige Bürger und Pressevertreter am öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung teil. Die Gemeindevertreter haben sich eindeutig für den Erhalt unserer Eiche ausgesprochen und die Einholung eines Zweitgutachtens angeregt.

Allen Beteiligten war klar, dass für den zukünftigen Erhalt dieses einmaligen Naturdenkmals neue Ideen von Nöten sind. Insbesondere die Finanzierung weiterer Sicherungsmaßnahmen muss auf sichere Beine gestellt werden. Um allen Bürgern eine Mitarbeit zu ermöglichen und alle vorhandenen Ideen zu bündeln, wurde das Aktionsbündnis zur Rettung der Eiche ins Leben gerufen, welches ALLEN Bürgern offen steht.

Am Dienstag den 27.05.2014 war die erste Zusammenkunft aller Interessierter, die mit ihren Ideen zum Erhalt der Eiche beitragen wollen.

Alle Teilnehmer sprachen kurz über ihre Vorstellungen. Aufgrund der Vielzahl der Anwesenden, war schnell viel Zeit vergangen. Als Sprecher des Aktionsbündnisses wurden Herr Klaus Hofmann und Herr Erich Zapp ernannt.

Das nächste Treffen wird nach dem Treffen mit dem zweiten Gutachter stattfinden. Das Aktionsbündnis steht ALLEN Bürgern offen.